Hallo Elektrowelt!
Ja, ich habe etwas getrödelt, aber dafür habe ich eine ganzen Sack voll toller neuer Stories die Ihr Euch ansehen und lesen könnt.
Also es geht los:
Um mal so richtig cool zu sein, haben wir uns mit unserer Musikeransammlung namens 2raumwohnung auf Einladung der dortigen Vertreter unseres Kulturkreises auf den Weg nach China gemacht, um dort die Matrizierung weiterzuführen. Was ja gar nicht so schlecht wär, immerhin sind die ne Milliarde, also viele Tickets und CDs, damit man gewinnbringend verhökern kann!
Leider gibt es ein Problem: Die ebenso genannten Chinesen verstehen nur chinesisch...

Nach gefühlten 28Std. Flug nach Shanghai werden wir in einen Bus verfrachtet, der die noch verbleibenden 280km nach Nanjing in Rekordzeit von 5,5h schafft.

Leider ohne meinen Koffer, denn dieser ist als einzieges von 17 Gepäckstücken irgendwie am Flughafen nicht auffindbar. War ja klar...

Bitte den Anweisungen der Leuchttafel folgen...
Nach anderthalb Stunden Armwedeln und Sprachbarriere hat die Lost-Luggage-Maus ohne Fremdsprachenkentnisse meinen Koffersuchauftrag ernsthaft verstanden und wir juckeln los.

Wenigstens zwei die den Weg wissen...
Nanjing ist mit ca 4 - 5 Mio. eine kleine Großstadt, aha, na dann will ich keine grossse Großstadt hier sehen...

Mein Hotelzimmer im 18. von 34 Stockwerken...

Sauerstoffmaske für die Evakuierung der oberen Stockwerke...
Am nächsten Tag machen wir eine ausgedehnte Besichtigungstour, um zu erfahren, wie denn die neuen Matrizierungsopfer so ihre Freizeit verbringen, was sie essen und wie leben und arbeiten.
Zum Glück haben wir nette Tourguides, da die Richtungsschilder ein wenig unklar waren.

Wir ziehen durch enge Gassen in einer Shoppinggegend in der unzählige Stände und Buden die unsinnigsten Errungenschaften der westlichen welt in chinesischer Billignachbauqualität feilbieten.

Nach Stunden des Herumlaufens und Staunens haben wir alle mächtig Hunger und gehen in einem Restaurant essen.

Hier gibt es viele spannende Dinge auf den Tisch und all dies hat mit den Gerichten, die wie so aus unseren deutschen China Restaurants kennen, wenig zu tun.
Lecker, aber teilweise seltsam anzusehen!

Inga, Tommi und ihr neuer chinesicher, äh..., ja was eigentlich...?

chinese pickup-truck
Am nächsten Tag dann der Soundcheck und Auftritt bei den Deutsch-Chinesichen Wochen. Auf einem Vorplat der Stattsblibliothek hat man einen Kulturpark errichtet, in dem sich in verschieden Messeständen die Chinesen ein Bild von uns Deutschen machen können.
Auch wir sind begeistert und erstaunt, was man als Chinese so als Deutsch angeboten bekommt.
Die Matrizierungseinheit funktioniert sehr gut!

Die Chinesen verstehen zwar wie erwartet kein Wort, aber auf der Bühne zu Musik rumhopsen, versteht nun wirklich jeder. Dies wird auch gern von unseren chinesischen Zuschauern angenommen!


LEDs finden die Chinesen wirklich super,

soo super, das die das wirklich überall ranbasteln...
Am nächsten und leider auch letztem Tag haben wir noch einmal etwas Zeit, uns von der chinesischen Produktivität beeindrucken zu lassen. Dann geht es wieder mit dem Bus zurück Richtung Shanghai - Frankfurt - Tegel.

Auch ein Busfahrer brauch mal ne Pause...

Cable Cross China Style